Anfang September 1979 heuerte ich erneut an. Vier Wochen machte ich eine Reise auf dem Küstenmotorschiff MS "WESER" und dachte schon, meine Zeiten auf Großer Fahrt wären vorbei. An Bord war eine tolle Truppe, der Koch war nur immer besoffen. So kochte ich den Jungs ab und zu etwas.
Wir führen nach England und durch die irische See zur grünen Insel. Belfast und Dublin waren unsere Häfen. In der Nordsee zu schippern war nicht das, was ich mir von der Seefahrt vorstellte. Das Glück blieb mir in meiner kurzen Fahrenszeit aber hold.
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MS LLOYD SYDNEY

Tagebuch meiner Reisen zur See

MS LLOYD SYDNEY 2. Reise 1979 - 1980

Der Einsatz auf dem Kümo MS WESER hatte nur dass Ziel, das mich meine Reederei wieder in die Welt schicken konnte. Sie warteten bis wieder ein Besatzungswechsel anstand.

Ich vergesse nie den Morgen, als Käpt‘n Behrens zu mir in die Pantry kam und sagte, "Mensch Skippy, du willst uns schon wieder verlassen?" Ich schaute ihne erstaunt an. Dann las er mir ein Telex von Bugsier vor. Ich sollte noch mal für ein paar Tage nach Hause und dann erneut auf meinem Traumschiff, der MS LLOYD SYDNEY anheuern.

Ich war der Einzige von der alten Crew, der zurückkehrte. Später erfuhr ich, dass viele Leute auf dem Kontor in ihrer Planung daran gearbeitet hatten, dass ich wieder auf meine alte Liebe durfte. Ich werde allen ewig dankbar dafür sein. Voller Vorfreude, aber auch mit ein wenig Wehmut, verließ ich die MS WESER mit den tollen Kameraden. Auf so einem Kümo ist alles eng beieinander. Wenn das Schiff kleiner ist, sind die Wellen gefühlt auch noch höher.
Die Seekrankheit hatte mich heftig erwischt. Dich das war nun alles vergessen.

Durban

Schon am Dienstag, dem 9.Oktober flog ich ab Frankfurt Richtung Südafrika. Nach einer kurzen Zwischenlandung in Nairobi überflog ich am folgenden Tag den schneebedeckten Gipfel des Kilimandjaro.

Nach Stunden erreichte das Flugzeug Johannesburg, von dort ging es weiter nach Durban, wo ich dann an Bord ging. Die Freude war sehr groß, wieder auf "meinem" Schiff zu sein. In der noch ausstehenden Liegezeit konnte ich mich mit vielen alten Freunden wieder treffen. Auch an Bord traf ich viele alte Bekannte von früheren Schiffen.

Sofort organisierte ich für uns ein Fußballspiel, welches wir gegen einen norwegischen Dampfer mit 6:3 gewannen. Hierbei erzielte ich in meinem Comeback drei Tore.
Auch einige Barbecue-Abende im Seemannsheim der Familie Schmidt wurden durchgeführt. Der wohl bekannteste Ort der Welt für Seeleute.
Viele Seeleute, die ich auf meinen Reisen traf, konnten sich an die Gastfreundlichkeit erinnern und natürlich an die Hündin Philia, die wohl mal ein Seehund werden sollte, so viele Stunden verbrachte sie im Pool der Schmidts.

Am Dienstag, dem 16. Oktober, ging es endlich los und wir verließen um 22:30 h Durban, traten die lange Reise nach Südamerika an.

Schon zwei Tage später durchfuhren wir ein furchtbares Sturmtief, durch das sich unser Schiff mühsam und schwer stampfend quälte.
Die raue See ließ uns alle spüren, wer hier draußen das Sagen hat.

Am Samstag, dem 27.Oktober, passierten wir gegen 9:30 h Montevideo und fuhren den Rio de la Plata stromaufwärts Richtung Argentinien, wo wir um 17:00 Uhr auf Reede vor Buenos Aires gingen. Nach einigen Tagen der Ruhe, machten wir am Dienstag, dem 30.Oktober um 15:00 h in der Südamerikanischen Millionenmetropole die Leinen fest.

Am Freitag, dem 2.November, 19:35 h, verließen wir unseren Liegeplatz und erreichten am darauffolgenden Tag die Reede des brasilianischen Ortes Rio Grande do Sul gegen 10:30 h. Am Sonntag verholten wir um 7:00 auf die Innenrede und liefen endlich um 10:00 Uhr in den Hafen ein. Zu dieser Zeit war es sehr heiß. Nachts, wenn man eigentlich schlafen wollte, klangen die verschiedensten Geräusche aus dem nahen Regenwald durch das weit geöffnete Bullauge. Gerade nachts erwacht der Urwald zum Leben.

Am Abend erhielt ich ein Telegramm von meinen Eltern, über das ich mich sehr freute. Schon einen Tag später ging die Reise weiter, um 13:30 h legten wir ab und erreichten am Dienstag, dem 6. November, um 20:00 h die Reede von Paranagua.

   


A
m folgenden Tag war um 8:30 h Einlaufen. Ein kleines ruhiges Städtchen. Am folgenden Freitag hieß es gegen 18:15 h "Leinen los" und ab Richtung Rio.

Samstag, den 10.November, fiel um 14:00 h der Anker vor Rio und schon um 15:30 h war Einlaufen. Eine ganze Woche lag unser Schiff in Rio de Janeiro. Wir konnten die Zeit für einige Ausflüge an die Copacabana nutzen und uns unter die Schönheiten am Zuckerhut mischen. Das pulsierende Leben in dieser atemberaubenden Stadt steckte jeden an Bord an, und so manch einer an Bord verlor sein Herz an eine Brasilianerin.

Am Samstag, dem 17.November, verließen wir gegen 12:15 h diesen wunderschönen Ort und erreichten gegen 23:00 Uhr die Reede von Santos.

Am folgenden Morgen lief die LLOYD SYDNEY um 7:20 Uhr ein. Sofort begann das hektische Treiben an Bord, als das Schiff be- und entladet wurde und viele fremde Gesichter durch die Gänge huschten. Auch hier hatten wir eine lange Liegezeit und nutzten diese für Kurztrips an die Strände in der Umgebung oder Busreisen nach Sao Paulo. Hier bestritten wir ein weiteres Fußballspiel. Gegner war diesmal ein deutsches Schiff, die legendäre "CAP SAN DIEGO", die einige Jahre zuvor deutscher Schiffsmeister in dieser Sportart war. Wir trennten uns gerecht 1:1, wobei ich den Ausgleich erzielen konnte.

Am Samstag, dem 1. Dezember, um 12:00 h verließen wir Santos, und erreichten am Sonntag gegen 21:30 h erneut die Reede von Rio Grande do Sul, wo wir am folgenden Tag um 17:00 h festmachten. Es fanden noch einige Arbeiten an der Außenwand des Schiffes statt, denn der Rost kannte keine Ruhepause und nagte gnadenlos an der LLOYD SYDNEY.

Am Donnerstag, dem 6. Dezember, ging es um 10:00 h weiter und ich hatte die längste Seereise meines Lebens vor mir. Unser Ziel hieß Australien. Da die Reise um das südliche Ende von Amerika ging, wollten wir, wie fast alle Schiffe, die Magellan Straße zunächst durchqueren. Hierfür benötigt man aber einen erfahrenen Lotsen, der einen sicher durch die Meerengen führt und dann wieder in Valparaiso in Chile abgesetzt werden muss. Hierbei geht viel Zeit verloren da die Stadt sehr weit nördlich liegt und da die Wettervorhersage uns eine ruhige See prophezeite, entschied sich unser Kapitän kurzerhand, das berüchtigte Kap Hoorn zu umfahren. Es ersparte uns nicht nur viel Zeit, sondern würde uns Seeleuten auch ein einmaliges Erlebnis bescheren.

Durch die riesige Mündung des brackigen Wassers vom Rio de la Plata, passierten wir steuerbordseits die Falkland Inseln.

Die Luft wurde merklich kühler und am Morgen des 10. Dezembers war es so weit. Um 4:00 h in der Frühe wurde ich von einem Brückenmitglied geweckt. Kap Hoorn war in Sicht. Um diese Zeit war es schon taghell. Dick in Winterkleidung eingepackt, bewunderte ich von der Nock aus diesen weltberühmten Punkt der Erde.

In Gedanken an die vielen Fahrensleute, die hier ihr Leben in verzweifelten Kämpfen gegen die raue See ließen, starrte ich gebannt auf die schroffen Felsen. Ich war mir sicher, dass dieses ein für mich nicht wiederkehrender Augenblick sein würde.

Es wurde auch immer kälter, wir bewegten uns jetzt ja schon im Polarmeer. Zeitweise hatten wir sogar Schneefall.

In der Ferne glänzten einige Eisberge, um die unser Alter aber respektvoll große Bögen fuhr, um das Schiff nicht unnötig in Gefahr zu bringen. Ein paar Tage später durchfuhren wir doch  noch ein heftiges Sturmtief, welches mir noch sehr gut in Erinnerung ist. Der eisige Wind entfernte sich aber wieder rasch, und mit jedem Tag wurde es merklich wärmer, und das Wasser wurde immer grüner. Weit nördlich von uns lagen die Südsee Inseln. So durchfuhren wir den Pazifik und wussten, dass Tausende von Seemeilen im Umkreis kein Festland in der Nähe war.

Kap Hoorn am frühen Morgen 

 

Wenn man mit einem Schiff in Richtung Westen fährt, wird jeden Tag eine Stunde zurückgestellt, um den Zeitunterschied aufzufangen. So kam es, dass wir im Dezember die Datumsgrenze überfuhren.

Als ich am Donnerstagabend, den 19. Dezember, in meine Koje ging und am nächsten morgen wieder aufstand, hatten wir schon den 21.12. Somit habe ich, genau genommen, den 20. Dezember 1979 nicht erlebt. Die Datumsgrenze führte schon oft zu Verwirrungen, so dass Schiffe zu früh oder später an ihrem Ankunftsort eintrafen, da man dieses Phänomen in seinen Vorausberechnungen nicht bedacht hatte. Am selben Tag kamen noch die zu Neuseeland gehörenden Chatham Inseln in Sichtweite. Der Pazifik war damit erfolgreich passiert. Viel weiter weg von Deutschland kann man sich kaum befinden.

Einen Tag später durchquerte unsere LLOYD SYDNEY die Cook Street, die Meerenge zwischen der neuseeländischen Nord- und Südinsel. Ein stürmischer Wind durchfuhr die Passage und schaukelte unsere alte Lady heftig durch. Durch abfallende Winde herrscht hier immer ein rauer Seegang. In der Ferne sahen wir das mächtige Bergmassive des Mount Tapuaenuka, das mit seiner Höhe von 2885 Metern ganzjährig mit Schnee bedeckt ist.

Obwohl unser Schiff an Geschwindigkeit alles gab, reichte es nicht aus, um rechtzeitig in Australien zu sein, und wir mussten den Heiligabend auf See verbringen. Ein gemütlicher Grillabend bei sommerlichen Temperaturen war auch gleichzeitig der Abschluss einer langen Überfahrt.

Am Dienstag, dem 25. Dezember, durchfuhren wir dann die Port Phillip Bay und machten unser Schiff gegen 23:00 Uhr in Melbourne fest. Über eine Woche hatten wir Zeit, uns die Regierungsstadt von Victoria anzuschauen. Ich selbst nutzte die Zeit, um mit australischen Freunden einige Fahrten durch nah gelegene Nationalparks zu machen. Ein weiteres unvergessliches Ereignis war die Sylvesternacht, die, so üblich in Australien, mit Hunderttausenden von fröhlichen Menschen auf den Straßen verbracht wird.

Bis Donnerstag, den 3. Januar, konnte sich die Crew vom Feiern erholen, dann verließ die MS LLOYD SYDNEY gegen 18:25 h Melbourne Richtung Sydney. Entlang der atemberaubenden Küste Australiens, den steilen Küsten und schroffen Felsen, erschien am frühen Morgen des folgenden Samstag die Skyline Sydneys mit ihrem berühmten Opernhaus.

Nach dem Unterfahren der Habour Bridge machte die LLOYD SYDNEY um 9:45 h die Leinen fest. Auch hier war genügend Zeit, um sich Sehenswürdigkeiten anzuschauen und einige Ausflüge zu machen. Der Liegeplatz war nur fünf Minuten von der City entfernt, so konnten wir jede freie Zeit für einen Landgang nutzen.


Die MS LLOYD SYDNEY beim Einlaufen in Sydney

Anlegeplatz Pyrmont Bridge - Darling Habour

Am Freitag, dem 11. Januar, ging es um 23:50 h weiter, und zum Frühstück am nächsten Tag lag das Schiff schon wieder sicher vertäut ab 6:30 h im Hafen von Newcastle. Da die Beach dort sehr nah ist, verbrachten wir die meiste freie Zeit mit Baden.

Dienstag, dem 15. Januar ging es aber um 6:40 weiter. Entlang der Gold Coast erreichte das Schiff um 10:50 h die Reede von Brisbane und machte kurze Zeit später gegen 15:00 Uhr die Leinen fest.

Den Aufenthalt nutzte ich für einen Kurztrip nach Surfers Paradise, dem Las Vegas Australiens. Die breiten, endlosen Strände mit ihrem weißen Sand, sind für einen Europäer schon etwas ganz besonderes.

Am folgenden Samstag, dem 19. Januar, liefen wir um 15:10 h wieder aus in Richtung Neuseeland, wo die LLOYD SYDNEY am Dienstag, 22. Januar, um 20:30 auf Innenreede in Auckland vor Anker ging. Am nächsten Morgen machten wir um 7:30 h das Schiff fest. Auch hier hatten wir eine längere Liegezeit vor uns.

Unser Kapitän beschloss, mit der gesamten Crew einen Ausflug zu machen. Wir mieteten uns einen Bus und fuhren die gesamte Nordinsel ab. Neuseeland ist in seiner landschaftlichen Vielfalt einmalig. Tropische Wälder grenzen an Berge, auf denen ganzjährig Schnee liegt. Geysire, die stündlich heißes Wasser meterhoch ausstoßen und Seen mit 30 Grad heißem Wasser konnten wir dabei bewundern.

Am Freitag, dem 1. Februar, hieß es um 15:35 h auslaufen. Durch die Bass Street zwischen Tasmanien und dem australischen Festland ging es zurück nach Melbourne, wo wir am 5.02. um 13:30 h anlegten. Da die Hafenarbeiter mal wieder streikten, was uns sehr freute, hatten wir wieder eine längere Liegezeit und reichlich Landgang. Das Wasser im Hafen war zu der Zeit so sauber, dass wir sogar hier schwimmen gingen.
A
m Freitag, dem 15. Februar, ging unsere Reise weiter. Um 7:25 h verließen wir Australien mit dem Ziel Südafrika. Unter hervorragenden Wetterbedingungen mit strahlendem Sonnenschein, begann eine weitere Überquerung des Indischen Ozeans.

 

Nach einer kurzweiligen Reise erreichten die LLOYD SYDNEY am Donnerstag, dem 28. Februar, um 11:00 h Durban. Nach genau 136 Tagen war unser Schiff am Ausgangsort seiner Reise rund um die Welt angelangt.

Einmal auf dem Meer um die Erde fahren, wer hat als kleiner Junge nicht schon einmal davon geträumt. Jedes Bordmitglied erhielt eine Urkunde für dieses Ereignis, welches selbst bei der Handelsmarine nicht alltäglich ist. Stolz feierten wir diesen Anlass auf dem Achterdeck.

Die weitere Überfahrt nach Südamerika würde meine letzte Überquerung eines Ozeans sein. Nach dieser Reise wollte ich eine Lehre an Land beginnen, und es war mir jetzt schon klar, dass ich nie wieder in meinem Leben solche Dinge erleben würde, wie auf diesen meinen weiten Reisen.

Am Donnerstag, dem 6. März machten wir um 11:45 Uhr in Durban die Leinen los. Entlang der traumhaften südafrikanischen Küste, vorbei am Kap der Guten Hoffnung und entlang der Silhouette von Kapstadt, drang die LLOYD SYDNEY in die unendlichen Weiten des atlantischen Ozeans ein.

Auf halbem Weg durchquerten wir nochmals ein Unwetter. Schwere Seen machten ein Schlafen unmöglich, und oft wurde es mir schon mulmig, wenn der Dampfer so weit überholte. Ein guter Kapitän und mein zuverlässiges Schiff gaben aber wiederholt keinen Anlass zur Sorge.

Am Montag, dem 17. März, kam um 12:30 der Lotse nahe der Mündung des Rio de la Plata an Bord, und um 20:30 h lagen wir auf Reede vor der Küste Argentiniens. Schon um 10:00 h hieß es Einlaufen Buenos Aires, und ich hatte eine Woche Zeit, diese Stadt zu genießen und mich von ihr zu verabschieden.

Dienstag, den 25.03. gingen um 20:40 h die Maschinen an und die LLOYD SYDNEY verließ Argentinien. Vorbei an Montevideo fuhren wir die Küste Brasiliens entlang und liefen am folgenden Freitag, nachts um 2:30 h, in Paranagua ein.

Ein kleiner Stadtbummel und ein Treffen mit Bekannten von der letzten Reise, dann ging es schon wieder weiter. Samstag, den 29.03. verließen wir mit unserem Schiff die vom Urwald umgebene Stadt gegen 15:50 h. Strahlender Sonnenschein begleitete uns an einem herrlichen Sonntagvormittag, als die MS LLOYD SYDNEY den Zuckerhut passierte und um 12:30 h ihre Leinen in Rio de Janeiro fest machte.

Als das beruhigende Brummen der Maschinen an diesem 30. März 1980 erlosch, wusste ich, dass dieses meine letzte Fahrt als Seemann war.

Dass ich, mit aller Wahrscheinlichkeit, nie wieder ein Meer überqueren würde oder mit einem Frachter sicher einen Sturm durchdampfe, nie mehr in einer schaukelnden Koje liegen oder die unbeschreiblichen Sonnenuntergänge auf hoher See von der Brücke aus beobachten kann, schnürten mir mein Seemannsherz ein.

Über eine Woche hatte ich noch Zeit, eine der schönsten Städte dieser Erde zu erkunden, bis der Tag meiner Heimreise immer näher kam. Ich verbrachte viel Zeit mit meinen Freunden. Allerdings hatte ich mich in Rio, wie alle Seeleute, mal wieder verliebt. Das macht Abschiede noch schmerzhafter.

Am Mittwoch, dem 9. April, hieß es Abschied nehmen, nicht nur von meinen tollen Kameraden, die alle an der Gangway standen. Auch meiner geliebten LLOYD SYDNEY mußte ich Lebewohl sagen. Sie mußte jetzt ihre Reisen ohne mich machen.
Ich war den Tränen nah, als mein Taxi in Richtung Flughafen fuhr und mein Schiff hinter den endlosen Lagerhallen verschwand.

Um 18:30 h hob unser Flugzeug in Richtung Europa ab. Am nächsten Tag erreichte ich um 11:00 h Frankfurt und von dort ging es weiter nach Hannover, wo das Flugzeug um 13:40 h landete. Das Kapitel Seefahrt war damit in meinem noch jungen Leben beendet.
Viele Jahre noch durchkreuzte die LLOYD SYDNEY die Weltmeere und oft war ich in meinen Gedanken auf ihr.

1998 wurde die MS WESERLAND, - ex LLOYD SYDNEY in Alang, Indien, abgewrackt.

Einer der größten Schiffsfriedhöfe der Welt wurde zur letzten Anlaufstelle.

Das langsame sterben der LLOYD SYDNEY beschreibt das Ende dieses Schiffes. Die darmatisch verfassten Zeilen erhielten

Klicke hier auf das Bild und Du wirst bei der letzten Reise dabei sein
                                                          
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ACHTUNG !! Diese Seite wurde 2019 überarbeitet. Sie ist noch nicht ganz fertiggestellt. Es kommen neue Geschichten dazu, also schaut mal wieder vorbei.. Ahoy

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André Krüger       .